Chronik des Musikverein Fleischwangen |
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| Im Jahre 1923 gründete sich die Musikkapelle Fleischwangen. Hauptlehrer Matthäus Möhrle, hiesiger Dorfschullehrer und Karl Reischmann warben für die Gründung einer Blaskapelle. Es waren 15 stolze Jungmusiker, die sich um den Dirigenten Storck aus Baienfurt scharten. Nun mußte noch Geld und Getreide gesammelt werden, damit überhaupt Instrumente gekauft werden konnten. | |
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Gründungsmitglieder 1923 (Aufnahme von 1973) |
Die damaligen Gründungsmitglieder: Reischmann Karl, Flügelhorn Miller Alois, B-Klarinette Frick Josef, B-Klarinette Wielath Alfons, Trompete Sterk Josef, Tenorhorn Walser Matthäus, Es-Klarinette Boos Fridolin, Es-Baß Fischer Josef, Es-Horn Brändle Paul, Es-Horn Reck Josef, Bariton Michelberger Josef, B-Horn Binhammer Hermann, gr. Trommel Sterk Otto, kl. Trommel Hänle Georg, B-Horn Pfeiffer Simon, Tenorhorn |
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Der erste öffentliche Auftritt der Kapelle war bei der Fronleichnamsprozession im Jahre 1924. Bereits ein Jahr später übernahm der ebenfalls aus Baienfurt stammende Alois Fricker die musikalische Leitung. Sonntag für Sonntag und oftmals auch an Mittwochabenden kam der Dirigent mit seinem Fahrrad nach Fleischwangen zur Probe. Als Entgelt für sein Tun bekam er von jedem Musiker 50 Pfennige, das die Aktiven aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen mußten. nach jeder abgehaltenen Probe am Sonntagmorgen mußte er jeweils von einem seiner Musikanten zum Mittagessen mitgenommen werden. |
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Vom Jahre 1926 an stand die Musikkapelle unter der Direktion von Alois Reischmann. Selbst ein guter und begeisterter Musikant, verstand er es, die Kapelle zu fordern und sie in ihrer Leistung zu steigern. Aus Altersgründen trat Alois Reischmann 1932 als Dirigent zurück. Zum Nachfolger erkor er sich den musikbegabten und temperamtentvollen Matthäus Walser, den späteren Bürgermeister der Gemeinde und Ehrenvorstand des Musikvereins. Mit jugendlichem Schwung und voller Idealismus führte er seine Dirigententätigkeit aus. Der Leistungsstand der Kapelle verbesserte sich von Jahr zu Jahr. |
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Mit dem Beginn des Hitlerregimes wurde den Vereinen auferlegt, einen Vorstand zu bestimmen oder zu wählen. Zuächst übernahm im Jahre 1933 Bürgermeister Baptist Fischer die Führung des Vereins, der dann später von Hugo Manz aus Guggenhausen abgelöst wurde. |
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Manz Eugen, Fischer Philipp, Walser Josef, Miller Alfons (Aufnahme von 1973) |
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| Der unheilvolle Zweite Weltkrieg riß immer größere Lücken in die Reihen der Musikanten, die nicht mehr zu schließen waren. Zunächst holte man noch Aushilfen aus der Nachbarschaft, um die zum Militär einberufenen Musikanten zu ersetzen, aber als dann auch noch Dirigent Walser den Gestellungsbefehl bekam, war es aus mit der Musik in Fleischwangen. Das letzte Auftreten der Musikkapelle war am 14. März 1943 anläßlich des Totengedenkens am Heldengrab. | |
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Rund 5 Jahre dauerte die unfreiwillige Unterbrechung der musikalischen Tätigkeit in Fleischwangen. Die Verhältnisse normalisierten sich allmählich. Und doch war es unter den Einflüssen der Nachkriegszeit nicht leicht, an eine Neugründung zu denken. Trotz der bitteren Vergangenheit und trotz gewisser Schwierigkeiten wagten es drei Männer: Karl Fischer (heute Ehrenmitglied und Fahnenbegleiter), Otto Ermler und Simon Pfeiffer. |
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Im März 1950 kamen die musikbegeisterten Interessenten zu einer Gründungsversammlung im "Goldenen Kreuz" zusammen. 13 Monate später, im April 1951, konnte nach all den vorbereitenden Arbeiten mit den Musikproben begonnen werden. Der erste Dirigent dieser Kapelle war Lehrer Karl Hägele aus Ebenweiler, der an der dortigen Schule unterrichtete. Simon Pfeiffer musizierte selber nicht mehr mit, übernahm aber das Amt des Musikvorstandes. Es war ein schwieriger Beginn, denn die Anfänger kannten nicht einmal die elementarsten musikalischen Grundbegriffe. |
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Lehrer Hägele mit der neugegründeten Kapelle |
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Gründungsmitglieder nach dem Zweiten Weltkrieg: (Aufnahme von 1973) |
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In den darauffolgenden Jahren 1952 verschönerte die junge Kapelle das Fasnetstreiben in der Gemeinde durch ihre Mitwirkung, führte eine Schlittenpartie nach Friedberg durch, spielte auf Hochzeiten auf und machte einen Antrittsbesuch in Guggenhausen. 1953 nahm die Musikkapelle erstmals am Blutfreitag in Weingarten teil. In diesem Jahr wurde auch ein erstes größeres Konzert am Stefanstag aufgeführt. In den folgenden Jahren wurde stets ein Konzert aufgeführt und zwar jeweils in der Weihnachtszeit. |
![]() Eugen Manz Dirigent 1952 - 1961
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1954 wurden mit den gesammelten Geldmitteln auf die Primiz des H. H. Pater Karl Pfeiffer eine Trachtenuniform angeschafft. Bei der Feier der Primiz (1. August) spielte die Musikkapelle im Freien die Schubert-Messe und das Largo. |
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Die Kapelle in ihrer Trachtenuniform 1954 beim Kinderfest in Altshausen. |
1956: Teilnahme an den Wertungsspielen in Altshausen und Zußdorf anläßlich der Kreismusikfeste. Bei beiden Veranstaltungen konnte die Kapelle schöne Erfolge erzielen. In diesem Jahr fiel auch die Wahl eines neuen Vorstandes. Simon Pfeiffer konnte aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit das Vorstandsamt nicht mehr länger betreuen. Der damalige Bürgermeister Matthäus Walser löste den verdienten Musikfreund ab. |
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1960 ermöglichte ein erneute Spendenaktion dem Musikverein, ein zweites Baßinstrument anzuschaffen. Neue Instrumente mußten notgedrungen auch in den vorangegangenen Jahren gekauft werden, da sich der Mitgliederstand der Aktiven ja laufend vergrößerte. Ein großes Weihnachtskonzert zeigte die Musikkapelle auf den absoluten Leistungshöchststand. Mit zunehmenden Auftritten der Kapelle nicht nur innerhalb des Dorfes, sondern auch außerhalb wurde der Wunsch und Ruf nach einer neuen Uniform immer lauter. Da aber die eigenen Finanzen des Vereins in keiner Weise ausreichten, um die Großanschaffung zu tätigen, wurde ein Wunschkonzert veranstaltet. Auch eine Sammlung wurde durchgeführt. Der Sportverein lieh dem Musikverein Geld aus.Am Blutritt in Weingarten im Mai 1961 konnte die Kapelle erstmals in der neuen Uniform ausrücken. Dies war zugleich der letzte Auftritt des geschätzten Dirigenten Eugen Manz mit seiner Kapelle. Am 26. Juli entriß der Tod dem jungen, hochverdienten Dirigenten Eugen Manz den Taktstock. Die Musikkapelle, schockiert und erschüttert, durch den ungeheuerlichen Verlust ihres Musikleiters, hatte daraufhin einen Tiefpunkt zu durchstehen. Während mehrerer Monate wurden keine Musikproben mehr abgehalten und kein Auftritt fand mehr statt. Die verwaiste Kapelle war sich jedoch sicher, daß es im Sinne des Verstorbenen war unbeirrbar auf dem vorgezeichneten Weg weiterzuschreiten. Die aktiven Musiker wählten am 9. Oktober 1961 aus ihren Reihen Johann Baptist Pfeiffer zum Dirigenten. Schon im April des folgenden Jahres mußte Johann Baptist Pfeiffer die Leitung der Kapelle abgeben, weil er aus beruflichen Gründen nach Ludwigsburg verzog. Im Herbst 1963 ging der Taktstock an Hugo Manz, den Bruder des verstorbenen früheren Dirigenten über, der sich in den nächsten Jahren mit viel Hingabe und Einsatz um einen guten Leistungsstand der Musikkapelle bemühte. |
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Die wichtigsten Auftritte und Ereignisse unter Dirigent Hugo Manz: 1966: Der bis dahin absolute Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Fest der Fahnenweihe an den beiden Pfingstfeiertagen (29./30. Mai) des Jahres 1966. Großherzige Spenden der Bevölkerung der Kirchengemeinde Fleischwangen und mancher Geldschein auswärtiger Freunde und Gönner des Vereins machten es möglich, eine schöne Vereinsfahne anzuschaffen. |
Hugo Manz |
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1967: Die Kapelle beteiligte sich am Marschmusik- wettbewerb anläßlich des Bundesmusikfestes in Memmingen. Die eifrige Probenarbeit wurde reichlich belohnt, denn die Kapelle erhielt einen 1. Rang mit Auszeichnung (119 von 120 möglichen Punkten). Im Wertungsbericht hieß es: "Die hohe Punktzahl wird nur sehr selten erreicht und bestätigt der Kapelle eine ausgezeichnete Gesamtleistung. |
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Vereinsfahne mit Fähnrich Paul Metzler und den Begleitern Josef Wohlwender und Rudi Mendler (Aufnahme von 1966) |
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| 1968: Auch im Jahr 1968 nahm die Kapelle an einem Marsch- musikwettbewerb teil. Er fand in Laupheim statt, wo die Kapelle wie im Jahr zuvor einen ersten Rang mit Auszeichnung (116 Punkte) erhielt. Der stv. Bundesmusikdirektor Bengel schrieb damals im Wertungsbericht: "Dieses Ergebnis kann nur mit einer ausgezeichneten Leistung erreicht werden." |
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1971: Beim Mrschmusikwettbewerb in Wolpertswende am 27. Juni anläßlich des dortigen Musikfestes bekam die Kapelle einen ersten Rang (113 Punkte) zugesprochen. |
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| 1973: Bei der Generalversammlung am 15. April wurde der langjährige Vorstand des Vereins Matthäus Walser dank seiner Verdienste um die örtliche Musik zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Vereinsführung übernahm Oberlehrer Josef Mütz, der seit 1965 Geschäftsführer und stellvertretender Vorstand war. Vom 9.-11. Juni fand das Jubiläums- und Heimatfest anläßlich des 50jährigen Bestehens des Musikverein statt. Unter der wiederholten Schirmherrschaft Wilhelm Fürsts und der Festpräsidentschaft Karl Reischmanns wurde ein gelungenes Festwochenende durchgeführt. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war der "Große Bunte Abend" am Pfingstmontag. Die Vereinsführung konnte dafür, den damals sehr berühmten und begehrten Schlagersänger Bata Illic, engagieren.Nach der Bürgermeisterwahl im Oktober 1974 trat Hugo Manz vom Dirigentenamt zurück. Neuer musikalischer Leiter wurde Georg Heilborn, der schon Ende der 60er Jahre den damals erkrankten Hugo Manz über längere Zeit vertrat. |
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Musikverein im Jahre 1973 |
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| Am 25. Mai 1975 präsentierte sich die Kapelle bei einem Standkonzert mit anschließendem Frühschoppen in der neuen Uniform. Sie bestand aus einem blauen Anzug, einer roten Weste, einem weißen Hemd und einer grauen Krawatte. Dazu wurde bei feierlichen Anlässen eine blaue Schirmmütze und bei lockeren Veranstaltungen ein schwarzer Trachtenhut getragen. |
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1978: Wiedereinmal nahm die Kapelle an einem Marschmusikwettbewerb teil. Beim Bezirksmusikfest in Ebersbach errang die Kapelle einen 1. Rang, (leider ohne Auszeichnung). |
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| 1979: Wilhelm Michelberger scheint der Retter zu sein und sagt dem Verein seine Bereitschaft das Dirigentenamt zu übernehmen zu. Sein erster Auftritt als Dirigent ist bei der Sportplatzeinweihung in Fleischwangen. 1983 gibt er nach 4 Jahren den Taktstock wieder an Hugo Manz ab. |
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1984: Das große Jubiläumsjahr: Der Musikverein Fleischwangen wurde 60 Jahre alt. Das war Anlaß und Grund genug, ein größeres Fest (vom 24. - 28. Mai) zu organisieren und durchzuführen. 5 Tage lang wurde gefeiert. Ein besonders großzügiges Entgegenkommen zeigte die Baufirma Josef und Maria Wohlwender, indem sie die neuerstellte Halle und die alte Halle sowie nahezu das ganze Werksgelände für dieses Fest kostenlos zur Verfügung stellten. |
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1985: Erstmals führt der Musikverein Fleischwangen sein heute schon zu Tradition gewordenes "Wochenende der Blasmusik" durch. Am Samstagabend gibt die Kapelle ihr Jahreskonzert und am Sonntag wird ab dem Frühschoppen musiziert. |
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| 1988: Die herausragenden Ereignisse des Jahres waren der Marschmusikwettbewerb in Waldburg und die Tonbandaufnahme für die Radiosendung "Morgenläuten". Beim Marschmusikwettbewerb erreichte die Kapelle mit dem Marsch "Flying Eagle" einen 1. Rang mit Auszeichnung. Hugo Manz war es wiedereinmal gelungen die Kapelle zu einer Höchstleistung zu bringen. |
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| 1989: Der Tiefpunkt war die Kündigung des Dirigenten Hugo Manz am 18. Oktober. Schon knapp einen Monat später übernahm der damalige Bezirksdirigent Fridl Schoch aus Aulendorf "vorerst" die Stabführung und blieb dann fast 5 Jahre. |
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1993: Das Jahr des Wechsels. Zuerst wechselte das Erscheinungsbild der Kapelle, da eine neue Einheitskleidung angeschafft wurde, und dann wechselte der 1. Vorsitzende. Josef Mütz, heute Ehrenvorsitzender des Musikvereins, gab sein Amt nach 20 Jahren ab. Was er wirklich für den Verein getan hat, läßt sich kaum ermessen und in diesem Rahmen auf keinen Fall beschreiben. Claus Weinreuter tritt die sehr schwierige Nachfolge an. |
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1994: Im Februar legte Fridl Schoch sein Amt als Dirigent nieder. Für die Nachfolge ließ sich Bernd Fischer "breitschlagen". Daß er sich nicht verstecken brauchte, stellte sich dann beim Marschmusikwettbewerb in Weißenau heraus, wo er mit der Kapelle einen 1. Rang mit Auszeichnung erringen konnte. Trotz dieses Erfolges war allen bewußt, daß die Kapelle einen angemessenen Ersatz für Fridl Schoch brauchte. Im Spätherbst des Jahres 1994 ging der Taktstock übergangsweise an Jochen Heilborn über. |
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1995: Erst zum Volkstrauertag im November konnte der Musikverein Fleischwangen einen neuen Dirigenten präsentieren: Florian Obinger. |
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| 1997: Bernd Fischer übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden im Musikverein Fleischwangen. Seine erste große Aufgabe war, zusammen mit der Vorstandschaft und den Musikern, die Vorbereitungen für die 75-Jahrfeier zu treffen. |
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1998: 75 Jahre Musikverein Fleischwangen: Dies war Anlaß und Grund genug, ein größeres Fest (vom 26. - 29. Juni) durchzuführen. Die Schirmherrschaft übernahm unser Ehrenvorsitzender und zugleich Kreisverbandsvorsitzender Josef Mütz. Es war wiederum die Baufirma Josef und Maria Wohlwender, die dem Musikverein Fleischwangen ihre neuerbaute Halle für das Jubiläumsfest kostenlos überlassen hatten. |
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![]() Die Jubiläumskapelle 1998 unter der Leitung von Florian Obinger |
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| 2001: Dirigent Florian Obinger verabschiedete sich am Jahreskonzert am 27. Oktober 2001 nach 6 Jahren Dirigententätigkeit vom Musikverein Fleischwangen. Als 19-jähriger Bursche zeigte er 1995 Mut und übernahm die damals dirigentenlose Musikkapelle Fleischwangen. In den vergangenen 6 Jahren hat er sein großes musikalisches Gespür und Können oft unter Beweis gestellt. Nur 3 Wochen später übernahm Gerhard Linder aus Boms den Dirigentenposten beim Musikverein Fleischwangen. |
Florian Obinger |
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Verleihung der Bundesverdienstmedaille an unseren Ehrenvorsitzenden Josef Mütz In einem feierlichen Festakt in der Gemeindehalle in Fleischwangen wurde H. Josef Mütz am 8.2.2003 die Bundesverdienstmedaille durch H. Minister Rudolf Köberle überreicht. |
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| 2004: Dirigent Gerhard Linder verabschiedete sich am Feierabendhock am 30. Juli 2004 nach 3 Jahren Dirigententätigkeit vom Musikverein Fleischwangen. Er übernahm 2001 den Dirigentenstock von Florian Obinger. Der Höhepunkt während seiner Amtszeit war sicher die 4-tägige Reise zum "Internationalen Musikantentreffen an der Blumenriveria" im Jahre 2002. |
Gerhard Linder |
![]() Die Musikkapelle 2002 unter der Leitung von Gerhard Linder |
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| 2006: Am 21. Februar 2006 verstarb der 1. Vorsitzende Werner Schairer im Alter von 48 Jahren. Nach 2 Jahren im Amt des 2. Vorsitzender übernahm Werner Schairer am 08.04.05 das Amt des 1. Vorsitzenden, welches er seit Ende 2003 bereits kommissarisch ausübte. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art hat Werner Schairer es auch in turbulenten Zeiten gut verstanden, den Verein zu leiten und zusammenzuhalten. |
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